Beschrieben werden katholische Feste, aber auch Gästehäuser von Gemeinschaften und Allgemeines, was das Katholische ausmacht. Oft ist auch meine persönliche Meinung dabei. Übrigens: Katholisch heißt übersetzt: allumfassend. Daher hat hier sehr viel seinen Platz.
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Mittwoch, 26. Juni 2019
Mittwoch, 19. Juni 2019
Heiliger Romuald von Camaldoli

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Heute ist der Gedenktag des heiligen Romuald.
Wenige haben wahrscheinlich von ihm gehört, da es kein gebotener
Gedenktag ist und wohl die wenigstens an einem Wochentag auf ihn eingehen,
außer man ist bei Benediktinern bei einer Messe dabei.
Wer war dieser Romuald?
Geboren ist er um 952 bei in Italien
† Gestorben am 19. Juni 1027 im in Italien
Die adeligen Eltern von
Romuald lebten vorher in Deutschland, sind aber noch vor seiner Geburt (zurück)
nach Italien gezogen, wo er geboren wurde.
Als Romuald 20 Jahre alt war, duellierte sich sein Vater mit einem
Cousin. Romuald sollte seinem Vater assistieren, der im Laufe des Duells den
Cousin tötete. Romuald ging daraufhin
in ein Kloster. Die Quellen warum, sind unterschiedlich. Auf der einen Seite heißt es, der trat in das
Kloster ein, auf er anderen Seite heißt es, er hätte dort in Stellvertretung
für seinen Vater 40 Tage Sühne leisten wollen. Klar ist, dass er zwei Jahre im
Kloster blieb. Eines störte Romuald aber: Die Mönche hielten sich nicht an das
strenge Leben. So kritisierte er es. Anscheinend ziemlich heftig, denn
daraufhin wurde ein Mordanschlag auf ihn verübt. Er musste fliehen und ging
zunächst in eine Einsiedelei.
Es war übrigens nicht das
einzige Mal, dass er fliehen musste.
Da Romuald sowohl Benediktiner, als auch eine Einsiedelei
kennengelernt hatte, wollte er beides miteinander verbinden und gründete so
einen Orden mit der Reform von Cluny und gleichzeitig mit Elementen des
Eremitentums.
Romuald bekam Land geschenkt, auf dem er das erste Kloster
errichtete, das Kloster Camáldoli. So kam es auch zum Ordensnamen Kamalduenser.
In Italien gibt es die Gemeinschaft auf alle Fälle noch. In Deutschland gibt es Kamuladenser-Oblaten, die jedoch zu einem indischen Kloster gehören.
Sucht man im Internet
nach Bildern von den Klöstern, erinnern diese etwas an Klöster der Kartäuser,
oder der Gemeinschaft von Bethlehem.
In der Lesehore gibt es einen Auszug aus der Lebensbeschreibung
von Romuald, die Petrus Damiani geschrieben hat. Wenn man sich diese so
ansieht, scheint Romuald auch ein Mystiker gewesen zu sein.
Es gibt einen Satz von
Romuald, der auch heute noch aktuell ist:
„Gott hat den Menschen nicht zum Elend und zur Qual geschaffen,
sondern zur Freude, über zu einer Freude, die aus christlicher Gesinnung und
Tugend quillt.“
Mittwoch, 12. Juni 2019
Beten: Gemeinschaft oder stilles Kämmerlein?
Quelle: Fotolia
Wie ist das mit dem Beten?
Soll ich dazu Gemeinschaft suchen, in die Kirche gehen, oder es
doch lieber alleine im stillen Kämmerlein machen?
So nach dem Motto: „Ich brauche keine Kirche, ich kann ganz gut
alleine im Wald beten.“
In den letzten Tagen habe ich es öfters mitbekommen, dass Menschen
denken, es geht auch ohne Gemeinschaft. Schließlich sagt Jesus selbst, man
solle in sein Kämmerlein gehen und dort beten.
Also keine Gemeinschaft? Keine Kirche?
Schauen wir mal, wie Jesus gehandelt hat. Zum Thema „Stilles
Kämmerlein“:
Jesus zog sich immer wieder zurück zum Beten, wollte alleine sein,
Kraft in der Einsamkeit suchen, mit Seinem Vater im Gespräch sein. Dies
übrigens vor allem in der Nacht. Er
zieht sich also wirklich zurück.
Aber: Er versammelt um sich auch Apostel, betet mit ihnen, lehrt
sie das Vater-Unser.
Jesus nimmt Freunde mit, als er ganz viel Angst hat, nämlich am
Ölberg. Sie sollen beten und wachen.
Und Jesus verspricht: „Wo zwei oder drei in meinem Namen
versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen.
In der Apostelgeschichte ist zu lesen, dass die Apostel gemeinsam
im Gebet verharrten. – Also eine Gemeinschaft.
Wer immer nur alleine betet, kann wunderlich werden, sich vielleicht einbilden,
manches zu sehen, Erscheinungen zu haben, Jesus zu hören. - Zumindest dann, wenn er dies mit niemanden bespricht. Das persönliche Gebet in der Stille, alleine, bei der Bibellesung... gehört auf alle Fälle dazu, so kann ich Gott besser hören.
Wer nur die Gemeinschaft sucht, der läuft Gefahr, dass er nur zur
Kirche geht, um gesehen zu werden.
Das Christentum braucht die Gemeinschaft, auch gerade die betende
Gemeinschaft. Gleichzeitig gehört das persönliche Gebet im stillen Kämmerlein
hinzu. Beides ist also wichtig.
Daher: Ein Christ geht am Sonntag in die Heilige Messe
und pflegt gleichzeitig das persönliche Gebet.
Mittwoch, 5. Juni 2019
Heiliger Bonifatius

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Donar-Eiche!
Apostel der Deutschen!
Diese Stichworte fallen wohl jedem als erstes ein wenn es um den
Heiligen Bonifatius geht, dessen Gedenktag heute gefeiert wird.
Aber wird man deshalb schon
ein Heiliger? Wer war dieser Bonifatius, den manche auch Winfried-Bonifatius
nennen?
Geboren ist er um 672 in England, gestorben am 05. Juni 754/755 in
den Niederlanden.
Bonifatius, der aus einer angesehen Familie stammt, wurde von
Benediktinern erzogen. Später trat er auch bei den Benediktinern ein. Mit 30 Jahren wurde er
zum Priester geweiht.
Bonifatius wollte in die Mission. Doch zunächst war er damit nicht
erfolgreich, so kehrte er in sein Kloster zurück und wurde dort im Jahre 717 Abt.
Ein Jahr später wurde er
vom Papst zur Heidenmission ausgesendet. Erst hier erhielt er vom Papst den
Namen Bonifatius.
722 wurde Bonifatius vom Papst
zum Missionsbischof geweiht. Gleichzeitig kam er den Auftrag, die Kirche in
Germanien der römisch-katholischen Kirche anzugliedern. Dafür gibt Papst Gregor
II Bonifatius ein Empfehlungsschreiben an Karl Martell mit.
Bonifatius gründete Klöster, hielt Synoden.
Kirchen- und landespolitisch hatte er es nicht immer ganz leicht,
vor allem, nachdem Karl Martell gestorben war. Pippin der Kleine unterstützte
Bonifatius nicht, der Adel war gegen Bonifatius. So rief Pippin zum Beispiel auch eine Synode
ein oder wandte sich in kirchenrechtlichen Fragen gleich an den Papst. Und dieser unterrichtete nur Bonifatius kurz
davon.
Bonifatius wollte eigentlich Erzbischof von Köln werden, musste
sich aber mit Mainz abgeben. Die rechtsrheinischen Bischöfe legten nämlich
Widerstand geben Bonifatius ein.
Am Pfingstfest des Jahres 754/755 wurde er von Räubern erschlagen.
Viele dieser Räuber wurden erschlagen. - Damit ist er kein Märtyrer im eigentlichen Sinne.
Begraben ist Bonifatius in Fulda, wo jährlich die Herbstkonferenz
der deutschen Bischöfe stattfindet. Was interessant ist: Die Bischöfe werden
zum Schluss einzeln mit der Reliquie des Heiligen Bonifatius gesegnet

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
In der Lesehore ist ein Brief von Bonifatius zum heutigen
Gedenktag. Der Beginn könnte auch in der heutigen Zeit geschrieben sein. Da
heißt es: „Die Kirche führt über das Meer dieser Welt wie ein großes Schiff und
wird von den Wogen – sind die
Anfechtungen des Lebens – und du her geworfen. Wir dürfen das Schiff nicht
verlassen, wir müssen es lenken.
Wenn man weiter liest, hat man den Eindruck, er hätte das
Bischofsamt gerne niedergelegt. So heißt es in seinem Brief: „Wie gerne hätte
ich das Steuer der Kirche, das ich übernommen habe, aus der Hand gegeben, wenn
ich nur geeignete Beispiele bei den Vätern oder in der heiligen Schrift hätte
finden können.“
Die Benedictus-Antiphon zu seinem Gedenktag lautet:
„Freue dich du Land der Deutschen und preise deinen Apostel und
Bischof. Seine Predigt brachte dir das Licht das Glaubens. Seine Sorge um dich
erfleht dir Gottes Schutz. (Halleluja)“
Magnificat-Antiphon:
„Heute hat Bonifatius, der treue Diener Gottes, den Glauben, den
er unseren Vätern verkündete, mit seinem Blut besiegelt. Heute erlangte der
mutige Kämpfer die Palme des Sieges. (Halleluja)“
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