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Donnerstag, 4. August 2016

Heiliger Pfarrer von Ars

Quelle: Fotolia


Johannes Maria Vianney - der Name sagt nicht jedem etwas. Aber wenn er als der Heilige Pfarrer von  bezeichnet wird, weiß fast jeder, um wen es geht.

Da die meisten sein Leben kennen, nur ganz wenige Daten: 
Geboren wurde Johannes Maria  am 08. Mai 1786, gestorben ist er am 04. August 1859.
Er stammt aus einfachen Verhältnissen. Während seiner Jugend  konnte er die Auswirkungen der französischen Revolution miterleben, die das Christentum ausrotten wollte.
In den Lebensbeschreibungen von ihm kann man immer wieder lesen, dass er nicht sehr intelligent war. - Aber vielleicht tat er sich ja auch nur mit dem Auswendiglernen schwer, was damals noch viel mehr verlangt wurde, als heute.  Jedenfalls konnte er erst relativ spät Priester werden. Er wurde 1815 zum Priester geweiht. 
Und er führte ein wirklich heiligmäßiges Leben. Er schaffte es aus einem Ort, in dem die Menschen so gut wie nichts mehr mit dem Christentum zu tun haben wollten, die Menschen wieder zu Gott zu führen. 

Heute ist Ars ein Ort, in dem internationale Priesterexerzitien angeboten werden.



Es gibt auch einen alten, französischen Film über den Heiligen Pfarrer von Ars, die Verfilmung zu dem Buch "Der Heilige und sein Dämon" Mit englischem Untertitel hier zu sehen: 

Die Texte der Lesehore zu seinem Gedenktag stammen aus einer Katechese über das Gebet. Es lohnt sich wirklich, diese aufmerksam zu lesen und auf sich wirken zu lassen.
Da heißt es zum Beispiel: 

"Dies ist die schönste Aufgabe des Menschen: zu beten und zu lieben. Wenn ihr betet und liebt, seht, das ist das Glück der Meschen auf Erden.  Das Gebet ist nichts anderes als Vereinigung mit Gott. Wenn jemand ein reines, mit Gott verbundenes Herz hat, dann überkommt ihn ein berauschendes Gefühl von Wonne und Glück, ein Licht, dass ihn wunderbar umleuchtet. In dieser tiefen Vereinigung sind Gott und die Seele wie zwei ineinander verschmolzene Kerzen, die keiner mehr trennen kann.  Überaus schön ist die Vereinigung Gottes mit seinem geringen Geschöpf; es ist ein Glück, das niemand begreifen kann."

Hier kommt sehr zum Ausdruck, wie sehr groß die Liebe von Johannes Maria zu Gott war, wie sehr er sich mit ihm vereinigt hat. Sonst könnte er solche Worte nicht schreiben.

Weiter unten heißt es in dem Text der Lesehore:

"Wenn dagegen wir zur Kirche kommen, wie oft wissen wir nicht, was wir tun, oder auch nur, was wir beten sollen! Wenn wir aber zu irgendeinem Menschen gehen, wissen wir gut, weshalb wir ihn aufsuchen. Ja, es gibt Menschen, die Gott zu sagen scheinen: 'Ich will dir nur zwei Worte sagen, damit du zu deinem Recht kommst.' "

Eine Aussage, die immer noch aktuell ist.  Vielleicht sollten wir uns auch selbst fragen, wie es hier mit uns aussieht.



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