Beschrieben werden katholische Feste, aber auch Gästehäuser von Gemeinschaften und Allgemeines, was das Katholische ausmacht. Oft ist auch meine persönliche Meinung dabei. Übrigens: Katholisch heißt übersetzt: allumfassend. Daher hat hier sehr viel seinen Platz.
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Mittwoch, 26. September 2018
Mittwoch, 19. September 2018
Glocken für den Frieden
An kommenden Freitag ist Weltfriedenstag. Die Kirche setzen ein
Zeichen: Es werden Glocken in ganz Europa läuten. – Übrigens sind es nicht nur
Kirchen, die ein Zeichen setzen, auch säkulare Institutionen werden die Glocken
läuten lassen.
In der Zeit von 18.00 – 18.15 Uhr werden die Glocken läuten.
Ein schönes Zeichen, welches
wir durch unser Gebet unterstützen können, besonders in einer Zeit, in der es
so aussieht, als ob dieser Friede nicht lange hält.
Übrigens ist an diesem 21.
September vor 100 Jahren der 1. Weltkrieg zu Ende gegangen. Was natürlich sehr
schön ist. Vielleicht haben die Menschen damals um ein Ende gebetet?
Vor 400 Jahren jedoch begann
der 30-jährige Krieg. Ich denke, keine möchte nochmals so einen langen Krieg.
Daher können wir auch für Frieden beten.
Und denken wir einfach mal an
all die Kriege, die zurzeit auf der Erde stattfinden. Viele Menschen flüchten
zu uns und finden auch hier keine Ruhe.
Lasst uns um Frieden beten:
Frieden, zwischen den Menschen und Frieden zwischen den Völkern.
Und bitten wir den Heiligen
Geist auch um den Frieden im eigenen Herzen.
Mittwoch, 12. September 2018
Du sollt dir kein Bild machen
Quelle: Fotolia
Die Überschrift gibt einen
Satz der Bibel wieder. Wobei: Je nach Übersetzung, findet diesen Satz keiner.
Und was bedeutet dieser überhaupt?
Da mir vor ein paar Tagen
jemanden diesen Satz gesendet hat – und völlig aus dem Zusammenhang gerissen
hat, einfach nur, weil die Person von früher noch den Satz kannte, aber mehr
nicht, möchte ich darauf eingehen.
Genau zweimal taucht dieser
Satz auf und zwar in Zusammenhang mit den Zehn Geboten. Die
Original-Übersetzung hier aus der Thora, die in Tel-Aviv gedruckt wurde, in
Hebräisch-Deutsch:
Ex 20,4 und Dtn. 5,8 „Du
sollst dir kein Bild machen, kein Abbild des, was im Himmel droben und was auf
Erden hierunten und was im Wasser unter der Erde; …“ (Beides mal die gleichen
Worte)
In der neuen Einheitsübersetzung sind diese
Worte gar nicht zu finden. Da heißt es:
„Du sollst dir kein Kultbild machen, keine
Gestalt von irgendetwas am Himmel droben, auf der Erde unten oder im Wasser
unter der Erde.“ (auch hier beides Mal die gleiche Übersetzung)
Meist wird es einfach als
folgende Fassung des ersten Gebotes
weitergegeben:
„Du sollst keine anderen
Götter neben mir haben.“ Selbst oben ist
es nur ein Teil des 1. Gebotes.
Wenn ich vom Original alle
Verse schreibe, dann heißt es: „Du sollst keine fremden Götter haben vor mir. Du
sollst dir kein Bild machen, kein Abbild des, was im Himmel droben und was auf
Erden hierunten und was im Wasser unter der Erde; du sollst dich nicht
niederwerfen vor ihnen und ihnen nicht dienen, denn ich, der Ewige dein Gott
bin ein eifervoller Gott, der die Schuld
der Väter ahndet an Kindern und am dritten und am vierten Gliede, die mich
hassen, der aber Gnade übet am 1000. Gliede denen, die mich lieben und meine
Gebote halten.“
Dieser Text des Talmuds und damit auch der Bibel „schreit“
förmlich danach, erklärt zu werden, denn viele werden damit Schwierigkeiten
haben, gerade, was die Aussage über den Hass und die Liebe betrifft.
Oft ist es eben so, dass der
Glaube weitergegeben wird und noch Kinder und Enkel sich an die Gebote Gottes
handeln – Das wird gesegnet sein. Umgekehrt ist es genauso. Wird diese Kette
jedoch von jemand unterbrochen, die sich Gott zuwendet, dann liegt Gottes Segen
auf dieser Person.
Weiterhin: Die Juden hatten
damals in Auseinandersetzung mit den anderen Völkern gesehen, dass diese an
ganz viele verschiedene Götter und Götzen glaubten. Hier die Abgrenzung, es
gibt nur einen Gott und nur an ihn sollst du glauben.
Für uns heute kann es
bedeuten, uns keine Ersatzgötzen zu suchen, sei es das Smartphone, der PC, Geld…
Gott sollte einfach an erster Stelle gesetzt werden.
Und noch etwas ist wichtig:
Den Satz: „Du sollst dir kein Bild machen“, nicht einfach aus dem Zusammenhang
reißen. Gerade hier ist zu sehen, dass Gott etwas über sich aussagt: Er ist
eifervoll (wird meist mit eifersüchtig übersetzt). Die Wesensmerkmale Gottes
sollten wir schon kennen, um eine Beziehung zu ihm aufzubauen.
Mittwoch, 5. September 2018
Gemeinsamkeiten "Wir sind Kirche" und "Wir sind nicht 'Wir sind Kirche' "
Quelle: Fotolia
Manch einer denkt bei der
Überschrift wahrscheinlich, dass er/sie nicht richtig liest. Aber es stimmt. Es
gibt Punkte, in denen sich diese – ach so unterschiedlichen Gruppierungen-
wirklich gleichen. Es geht hier nicht um einzelne Personen, sondern um die
jeweiligen Vereinigungen. Und diese Verbindungen haben wirklich so einiges
gemeinsam.
Zunächst einmal geht es vor
allem um Politik- Kirchenpolitik. Und bei dieser Politik sind sowohl
Konservative als auch Progressive in ihrem Denken ziemlich eng. Nur das, was
die eigenen kirchenpolitischen Werte aussagen stimmt auch, mehr wird nach außen
nicht zugelassen. Manchmal wird der andere ziemlich angegriffen, sogar
persönlich. Argumente, warum etwas anderes gemacht wird, werden nicht
zugelassen. So ungefähr nach dem Motto: Der liebe Gott hat recht, aber was wir
sagen stimmt noch mehr.
Noch etwas bestimmt nach außen
hin diese Vereine: Nur die Tat ist zu sehen, das erscheint wichtiger als alles
andere. Auf Sicherheit wird gesetzt.
Weiterhin nach außen:
Keinerlei Aufruf zum Gebet, nur in den Anliegen, die für die eigene Position
wichtig sind. Dabei auch mal in Wut gegen andere. Ja, manchmal kommt sogar der
Einwand, dass die andere Person es nicht verdient hat, dass man für sie betet,
denn diese Person denkt ja kirchenpolitisch genau das Gegenteil von dem, was
selbst geglaubt wird. So etwas habe ich wirklich schon erlebt, sogar noch etwas
krasser, nämlich dass diese Person garantiert in die Hölle kommt und man nicht
bereit ist, zu beten. – Und dies, bei den sogenannten konservativen
Gruppierungen. Wo bleibt da die Feindesliebe? Wo bleibt da der Glaube, andere
durch das Gebet retten zu können?
Ich gebe zu, dass ich bei dem
letzten Punkt jetzt vorsichtig sein möchte. Ich weiß, auch Priester und
Ordensleute engagieren sich auf den jeweiligen Seiten.- Und vor gar nicht allzu
langer Zeit ich ein Gespräch mit einem Priester, der eben eine sehr lebendige
Beziehung zu Christus hat. Und hier habe ich noch etwas anderes erlebt: Dieser
Priester hat seine kirchenpolitische Position, ist aber bereit, andere anzuhören
und auch etwas zu überdenken.
Es liegt in erster Linie an
unserem Gebet und unserer lebendigen Beziehung zu Gott, dass Sein Reich auf der
Erde sichtbar wird, nicht an irgendwelchen kirchenpolitischen Einstellungen
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