Beschrieben werden katholische Feste, aber auch Gästehäuser von Gemeinschaften und Allgemeines, was das Katholische ausmacht. Oft ist auch meine persönliche Meinung dabei. Übrigens: Katholisch heißt übersetzt: allumfassend. Daher hat hier sehr viel seinen Platz.
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Mittwoch, 29. August 2018
Mittwoch, 15. August 2018
Heiliger Maximilian Kolbe

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Dieses Bild oben dürften
viele kennen. Fast jedes Jahr konnte ich es als Schülerin im Religionsbuch
entdecken. Damals wurde er als Vorbild dargestellt. Und diese vorbildliche
Funktion hat ihm zum Heiligen gemacht. (Was mir damals nicht bekannt war: Dass
er schon zu meiner Schulzeit ein Seliger war.)
Maximilian Kolbe wurde als
Vorbild dargestellt, weil er für einen Familienvater in den Hungerbunker ging. –
Mehr wusste ich zur Schulzeit nicht und lange wusste ich auch nicht viel mehr.
So nach und nach erfuhr ich, dass dieser Priester Franziskaner war, aus Polen kam eine Zeitschrift herausgab und
die Muttergottes sehr verehrte.
Aber reicht das schon, um ein
Heiliger zu werden? Daher nochmals etwas mehr:
* 7. Januar 1894
† 14. August 1941 in
Auschwitz
Gedenktag ist der 14. August
Gedenktag ist der 14. August
Kolbe wurde von seiner Mutter
mit Strenge in der Frömmigkeit erzogen. Sie forderte, dass er unbedingt alles
glauben solle. – Das hätte auch schief gehen können. Und vieles von seiner
Mutter prägte ihn sehr, so z. B. auch die Einstellung gegen die Juden, die er
leider sein Leben lang beibehielt.
Mit 13 Jahren ging er auf die
Schule der Franziskaner, mit 17 Jahren trat er dort ein und schon ein Jahr
später wurde er nach Rom zum Studium gesendet.
Mit 24 Jahren wird er zum
Priester geweiht. Ihm war es wichtig, so heilig wie möglich zu sein/werden.
Schlimm war für ihn, dass die
Muttergottes immer wieder beleidigt wurde. So gründete er eine
Gebetsgemeinschaft, die sich „Miliz der
unbefleckten Empfängnis“ nannte. Gebete wurde vor allem für Freimauer,
aber auch für alle die nicht katholisch
waren oder keine Christen, damit diese den wahren Glauben fänden.
Kolbe war schon von Kindheit
an lungenkrank. Ein Jahr nach seiner Priesterweihe erlitt er wieder einen Tuberkuloseanfall.
Während er sich von der Krankheit erholte, kümmerte er sich um die anderen
Kranken, bei denen er anscheinend sehr positiv aufgefallen ist, denn man nannte
ihn „Engel der Kranken“
Alle damals verfügbaren
Medien verwendete er, um für die Muttergottes „Werbung“ zu machen und alle
Menschen zum katholischen Glauben zu führen. Seine Liebe zu Maria ging so weit,
dass sein älterer Bruder sich bei ihm beschwerte, denn im Kloster von Kolbe
grüßte man nicht mehr mit „Gelobt sei
Jesus Christus“, sondern mit „Maria“. – Ich gebe zu, dass ich damit dann auch
Schwierigkeiten haben würde, obwohl ich die Muttergottes verehre. Seinem Bruder
scheint es ähnlich ergangen zu sein, denn er meinte: „Es tut mir Leid um den
schönen altpolnischen Gruß. … Der neue sieht ein bisschen nach Boykott aus
gegenüber dem Herrn Jesus. … Was wird daraus werden?“
Mit 36 Jahren wurde Kolbe
nach Japan gesendet und blieb sechs Jahre dort. Dann war er wieder in Polen.
Schon kurz nach Kriegsbeginn wurde er verhaftet. Zwar wurde er freigelassen, da
er jedoch ein unbequemer Mensch war, wurde er immer wieder verhaftet, bis er schließlich
nach Ausschwitz kam. Im Juli 1941 bot sich an, statt Franz Gajowniczek in den
Hungerbunker zu gehen, denn jener hatte Familie. Diese Zeit dort verbrachte
Kolbe betend und singend. Während die anderen Häftlinge schon tot waren, hörte
man ihn noch tagelang. Er ist übrigens nicht gänzlich verhungert: Weil es so
lange dauerte und man noch lange Lebenszeichen wahrnahm, wurde ihm eine
Giftspritze gegeben.
1971 wurde Kolbe
seliggesprochen, 1982 wurde er heiliggesprochen.
Er ist übrigens der Patron
der Journalisten und Funkamateure.
Auf Youtube gibt es ein kurzes Video, welches Pater Maximilian Kolbe zeigt. Das möchte ich nicht vorenthalten:
Mittwoch, 8. August 2018
Heilige Afra

Quelle: Ökumensiches Heiligenlexikon
Die Diözese Augsburg hat drei
Patrone. Am bekanntesten ist wohl der Hauptpatron, der Heilige Ulrich. Daneben
gibt es noch die Heilige Afra und den Heiligen Simpert.
Der Gedenktag der Heiligen
Afra wird in der Diözese am 07. August gefeiert. Wer war diese Frau?
Was man auf alle Fälle von ihr weiß: Dass sie
unter Kaiser Diokletian das Martyrium
erlitt.
Afra kam mit ihrer Mutter
Hilaria nach Augsburg. Hilaria weihte ihre Tochter der Liebegöttin Venus. – Es waren
also beides keine Christinnen. So ist es vielleicht auch nicht verwunderlich,
dass Afra in der Nähe von Augsburg ein Freudenhaus eröffnete.
Während der diokleatischen
Verfolgung suchte Bischof Narzissus auf der Flucht eine Unterkunft und kam so
in das Haus von Afra. Die Legende erzählt, dass ein Gebet des Bischof Afra so
berührte, dass sie Christin wurde. – Genauso ihre Mutter und die anderen Frauen,
die im Freudenhaus arbeiteten. Sie schlossen das Bordell.
Aus Enttäuschung und Wut zeigten die ehemaligen Besucher des Freudenhauses Afra
und ihre Gefährtinnen als Christinnen an, worauf diese getötet wurden. Es
heißt, Afra wäre an einen Baum gebunden worden und dort verbrannt.
Übriges wurde auch der Onkel von Afra Christ und der erste Bischof von Augsburg
Übriges wurde auch der Onkel von Afra Christ und der erste Bischof von Augsburg
Es ist kein Wunder, dass sie
unter anderem Patronin der reuigen Dirnen, aber auch der Büßerinnen ist.
Eine der bekanntesten
Wallfahrtskirche, die ihr geweiht wurden, steht in der Nähe meines
Heimatsortes, nämlich „St. Afra im Felde“. Dorthin gibt es auch immer wieder
Wallfahrten.
Zum Schluss ein kurzes Video von einer Wallfahrt, leider nicht besonders gut:
Mittwoch, 1. August 2018
Ignatius von Loyola

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
„Alles zu größeren Ehre
Gottes“- die war der Leitspruch von Ignatius von Loyola, der in der
katholischen Kirche als einer der großen Heiligen bekannt ist.
Doch wer war dieser Heilige?
Katholiken wird einfallen, dass er ein sogenannter „Lebemann“ war der auch mal mit
Gesetzen in Konflikte kam. Erst durch christliche Literatur hat er zum Glauben
gefunden später und die „Geistlichen Übungen“ geschrieben hat. – Das macht
jedoch noch keinen Heiligen aus
Zunächst mal Daten über ihn:
Geboren im Jahre 1491,
wahrscheinlich am 24. Dezember aus Schloss Loyola in Spanien
Gestorben am 31. Juli 1556 in
Rom
Sein Gedenktag ist der 31. Juli.
Ignatius war der Jüngste von
zwölf Geschwistern. Als Jugendlicher war er am Hofe von Ferdinand V. Er wollte
Karriere beim Militär machen, wurde sogar Offizier. Doch dann zertrümmerte eine
Kanonenkugel bei einem Einsatz eines der Beine. Somit war die Militärkarriere
beendet. Während er krank war wollte Ignatius lesen. Es waren nur fromme
Schriften aufzutreiben. – Sehr zu seinem Verdruss. Doch dann merkte er, dass keine
Leere in ihm blieb, wenn er diese las, ganz im Gegensatz zur weltlichen
Literatur. So änderte sich sein Leben nach und nach.
Ignatius zog sich zunächst in
ein Kloster zurück, um über seinen weiteren Lebensweg Klarheit zu
erlangen. An einem Marienfest, den 25.
März (Maria Verkündigung) 1522 weiht er
sein Leben Maria, will ihr Ritter sein. – Die Militärlaufbahn hat ihn also
geprägt. Und er fing an, in diesem Kloster sein Buch zu Exerzitien zu entwerfen („Geistliche Übungen).
Mit 22 Jahren geht er an die
Lateinschule, wir würden heute Gymnasium sagen, um den Abschluss zu machen. Er
fängt an Theologie zu studieren.
Er gründet dann mit sechs
weiteren Gefährten eine Gemeinschaft. Bekannt von diesen dürften Franz Xaver
und Peter Faber sein. Priester war noch
keiner von ihnen. Erst als Ignatius 45 Jahre alt war wurden er und die andern
zu Priestern geweiht.
Über ein Jahr dauerte es, bis
Ignatius die erste Heilige Messe feierte. Aus tiefer Ehrfurcht vor der Heiligen
Messe wartete er so lange darauf.
1540 wurde die Gemeinschaft
der Jesuiten (Gesellschaft Jesu) vom Papst bestätigt. Neben den drei Gelübden, die jede Gemeinschaft hat, gehört
bei den Jesuiten auch der absolute Gehorsam gegenüber dem Papst dazu.
Außer den „Geistlichen
Übungen“ gibt es noch so etwas Ähnliches wie ein Tagebuch/eine Biographie. Einen Film, der anhand dieser Fragmente
entstanden ist, habe ich hier vorgestellt
Als Ignatius starb hatte seine
Gemeinschaft ungefähr 1000 Mitglieder.
Das Grab von Ignatius
befindet sich in Rom in der Kirche „Il Gesu“

Quelle: Ökumensiches Heiligenlexikon
Noch etwas zu dem Buch „Geistliche
Übungen“:
Es ist das bekannte Exerzitienbuch
von Ignatius. Es sind Übeungen, die
für vier Wochen unterteilt sind.
Ungefähr ein Drittel des Buches enthält Anweisungen zu verschiedenen Übungen
Außerdem gibt es eine Prioritätenliste, die
mir auch vorliegt. Es sind fünf Punkt,
wobei der 1. Punkt der wichtigste ist:
1. Schlaf -> Damit der Mensch
alle wach aufnehmen kann
2. Bewegung -> Damit der Körper gesund bleibt.
Es kann Sport betrieben werden, ein Spaziergang gemacht werden…
3. Gebet -> sich täglich eine
bestimmte Zeit nehmen, evtl. eine Gebetsecke einrichten und regelmäßig beten
4. Zeit für den Menschen mit denen man
zusammenlebt -> muss nicht viel Zeit sein, aber zumindest ein wenig Zeit
5. Arbeit -> steht an letzter Stelle, hat
immer noch genug Zeit.
1622 wurde Ignatius mit
verschiedenen anderen Menschen heiliggesprochen, u. a. auch Philipp Neri. Als
ich dies las musste ich schmunzeln. Der Grund dafür: Als Philipp Neri nach
einem Rat gefragt wurde, meinte er: „Was würde Ignatius von Loyola dazu sagen? –
Mach genau das Gegenteil davon.“
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