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Mittwoch, 7. Juni 2017

Die Seherkinder von Fatima

Jacinta Marto (links), ihre Kusine Lucia de Jesus und ihr Vetter Francisco, aufgenommen von zur Zeit der Erscheinungen, Foto im Informationszentrum des Santuarios
Quelle: Ökumensiches Heiligenlexikon

Am 13. Mai dieses Jahres jährte sich zum hundertsten Mal die Marienerscheinung in Fatima. Aus diesem  Anlass sprach Papst Franziskus am 13. Mai auch die beiden Seherkinder Jacinta und Francisco heilig. 
Papst Johannes Paul II sprach die beiden schon im Jahre 2005 selig. Kurz vorher starb im gleichen Jahr  Sr. Maria Lucia, die dritte der Seherkinder.
Was wissen wir von den dreien?
Alle drei besuchten keine Schule und mussten Schafe hüten. Schon im Jahre 1916 hatten sie drei Engelerscheinungen und eine Marienerscheinung. – Über die Marienerscheinungen weiß die ganze Welt gut Bescheid – Hier habe ich den Film darüber gepostet: 



Lucia im Habit der Dorotheenschwestern mit dem Bischof von Leira, Dom Josè Alvez Correia da Silva, der sie zur Niederschrift der dritten Offenbarung, des „Geheimnis von Fatima”, anleitete
Quelle: Ökumenische Heiligenlexikon

 Am meisten ist wahrscheinlich von Lucia bekannt, die sehr lange lebte. Sie wurde im Jahre 1907 geboren, war also zum Zeitpunkt der Erscheinungen zehn Jahre alt. Mit erst 14 Jahren trat sie in Porto in das Kolleg der Dorotheenschwestern ein und schloss sich dann später in Spanien den Dorotheenschwestern  an. Sie lebte 17 Jahre bei diesen Schwestern, hatte auch nochmals Marienerscheinungen. Auf Wunsch des Bischofs von Leira (siehe Foto oben)  schrieb sie in dieser Zeit das dritte Geheimnis auf
 Nach 17 Jahren in dieser Gemeinschaft wurde Lucia dann Karmelitin in Coimbra.  Sie darf aber 1967, zum 50. Jahrestag der Erscheinungen nach Fatima, in der Zeit, in der Papst Paul VI auch dort war, ebenso  am 13. Mai 1982, als Papst Johannes Paul II dort weilte
Drei Jahre nach ihrem Tode eröffnete Papst Benedikt XVI den Seligsprechungsprozess. Sie ist also verehrungswürdig, ihr Gedenktag ist der  13. Februar. 



Francisco, fotografiert zur Zeit der Erscheinungen
Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon

Von Francisco ist nicht so viel bekannt. Er war der Cousin von Lucia und Bruder von Jacinta. Geboren wurde er 1908, mit zehn Jahren erkrankte er an der Spanischen Grippe, die in dieser Zeit Millionen von Opfern forderte. Am 04. April 1909 starb Francisco einen Tag nach seiner Erstkommunion  an dieser Grippe.  Dieser Tag ist auch sein Gedenktag

Jacinta (auf dem obersten Bild ganz links) war die Jüngste. Sie wurde 1910 geboren . Sie gab einiges von dem, was die Muttergottes sagte weiter. Die Oberin eines Kinderheimes berichtet zwei Sätze, die Jacinta gesagt hatte:
„Der Ungehorsam von Priestern und Ordensleuten gegen die eigenen Oberen und gegen den Heiligen Vater missfällt dem Heiland sehr.“
„Die Priester sollten sich nur mit den Angelegenheiten der Kirche und der Seelen beschäftigen.“
Von Jacinta ist auch bekannt, dass sie sowohl ihr eigenes Schicksal verschiedenen Leuten voraussagte, als auch einem Arzt der sie behandelte, dessen Tod.
Wie Francisco erkrankte Jacinta an der Spanischen Grippe. Zunächst erholte sie sich wieder, starb aber dann am 20 Februar 1920 nach einer langen, schmerzvollen Krankheit (wahrscheinlich Rippenfellentzündung), in einem Krankenhaus. Sie wurde wegen der Entzündung operiert. 
 Zusammen mit ihrem Bruder wurde sie am 13. Mai   2000 von Papst Johannes Paul II seliggesprochen und dieses Jahr am 13. Mai -  auch zusammen mit ihrem Bruder -  von Papst Franziskus heiliggesprochen.
Jacinta ist Patronin von Kranken, Gefangenen, und denjenigen, die wegen ihres Glaubens verfolgt werden. (Was in der heutigen Zeit gar nicht so wenige Menschen sind)

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