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Montag, 24. März 2025

4. Gebot: Vater und Mutter ehren



Vater und Mutter ehren. Gar nicht so einfach. Was heißt das? 
Zum einen sollte erst einmal festgestellt werden, dass es nicht heißt, dass man verpflichtet ist, die Eltern zu lieben. Es gibt durchaus Menschen, die damit Schwierigkeiten haben.
Für das Wort ehren gibt es verschiedene Synoyme, die etwas ähnliches bedeuten oder es anklingen lassen. Dazu gehört: respektieren, achten, würdigen, anerkennen.
In diesem Sinne kann man es zum Beispiel auch verstehen, dass Jesus als 13-jähriger mit seinen Eltern von Jerusalem zurück nach Bethlehem gezogen ist.  Er war ihnen anschließend gehorsam.

Doch auch die Eltern müssen etwas tun. Schon Paulus mahnt die Eltern, ihre Kinder nicht so zu reizen, dass diese in Zorn geraten.

Sollte es über das Ehren hinaus noch zum Lieben kommen, dann können die Kinder bestimmt auch einiges für die Eltern tun, wenn die Eltern alt sind
Und diejenigen, die ihre Eltern "nur" ehren, werden wahrscheinlich auch einige Aufgaben übernehmen, aber sich überlegen, was für sie da mitschwingt.

Doch immerhin: Dieses Ehren gilt bis zum Tode.

Sonntag, 16. März 2025

3. Gebot: Den Tag des Herrn heiligen

 

©Gabriele Rasenberger


Wie ist das mit dem Tag des Herrn? 
Bei den 10 Geboten (katholische Zählung) heißt das 3. Gebot ganz einfach: "Du sollst den Tag des Herrn heiligen!"
 Zunächst einmal, sollte der Begriff "heiligen" erklärt werden. Kommt von heilig, etwas für heilig erklären. Und fragt man Menschen, was für sie heilig ist, bekommt man von fast jedem eine Antwort, auch von Atheisten. Was also jemanden heilig ist, sollte mit Ehrfurcht und Respekt behandelt werden. Und: Man sollte auch respektieren, was anderen Menschen heilig ist.
Für die meisten Konfessionen ist dies der Sonntag, weil Christus an diesem Tage auferstanden ist. Es gibt aber auch Konfessionen, für die dies der Samstag ist, weil an diesem Tag Gott ruhte.
Ich gehe jetzt von der katholischen Einstellung aus.
Da redet man auch von der Sonntags- und Feiertagspflicht. Dies meint, dass man an dem Tag zur Heiligen Messe gehen soll. Außerdem sollte man nicht arbeiten, Hobbys jedoch kann man gerne nachgehen, sich mit Freunden treffen... Aber halt immer im Rahmen

 In diesem Gebot steckt wirklich viel drin.
Wichtig erscheint mir hier die Teilnahme an der Heiligen Messe. Es gibt zwar die Christen denen es egal ist oder die am liebsten ihre Uhr stellen würden.  Um mal einen Vergleich zu machen: Würde jemand mit Absicht die Uhr stellen, wenn ein guter Freund zu Besuch kommt? Oder wenn jemand ein Renevouz hat? Ich gehe davon aus, dass hier alle verneinen. Doch in der Beziehung zu Gott sagen viele: Du bist mir nicht wichtig, also belästige mich bitte nicht mit mehr Zeit als 45 Minuten! Da ist keinerlei Beziehung da!

Und wie sieht es mit dem Thema Arbeit aus? Sicher, es gibt manche Sachen da kann man geteilter Meinung sein. So gibt es Menschen, die den Garten als Hobby ansehen. Aber dann am Sonntag Rasen mähen ist doch Arbeit. Andere empfinden es sogar schon als Arbeit, wenn sich jemand mit Handarbeit beschäftigt. - Aber das ist wirklich Hobby
  Weiterhin zeigen manche, die sich auch noch Christen nennen, ganz offen, dass Sie an dem Tag zu Hause arbeiten. Also ich meine jetzt nicht kochen oder so etwas, sondern: Auto waschen, Wäsche waschen und diese draußen aufhängen, beim Staubsaugen das Fenster so weit aufhaben, dass es alle mitbekommen.... Muss das wirklich an diesem Tag sein? Wo bleibt da die Heiligung dieses Tages. Klar, maches muss gemacht werden, es sollte aber wirklich nur das Nötigste gemacht werden. Und: Der Respekt vor denen, die den Sonntag heiligen, ist einfach nicht vorhanden, was schade ist.

Also: Halten wir den Sonntag heilig, ruhen wir uns aus, so dass wir mit Ihm dann in die nächste Woche gehen können.

 Die weiteren  Gebote kommen auch noch.
Hier kann man zum 1. Gebot kommen und hier zum 2. Gebot

Mittwoch, 5. März 2025

2. Gebot - den Namen Gottes nicht verunehren


 

© Gabriele Rasenberger

 Auch wenn ich heute schon ein Gebot  veröffentlich habe, möchte ich gleich auch etwas zum zweiten Gebot veröffetlichen.
Es gibt da so einiges, das vielen gar nicht bewusst ist: Die Abkürzung OMG bedeutet "Oh my God" oder auf Deutsch: "Oh mein Gott". Leider bei ganz vielen Leuten zu finden.
Und ansonsten?
Nun, ich habe schon einmal 2018 über das zweite Gebot geschrieben, daher braucht der Link dazu einfach nur geöffnet werden
 Und hier geht es zum 1. der 10 Gebote.

1. Gebot - keine anderen Götter


© Fotolia

Schon lange angekündigt und nun beginnt nun endlich die Reihe zu den 10 Geboten. In zwei der Bücher Mose sind die zehn Gebote aufgeschrieben: In Exodus(2. Buch Mose) und in Deuteronomium (5. Buch Mose)
In beiden Bücher  lautet das erste Gebot: 
Du sollst neben mir keine anderen Götter haben.

Was sind für uns denn solche anderen Götter? Nun, es sind nicht unbedingt andere Religionen gemeint. Aber auch heute gibt es Götzendienst. In der kommenden Fastenzeit können wir uns davon frei machen.
Zu den Götzendiensten können gehören:

Materialismus
Wer kennt es nicht, die Werbung: "Mein Haus, mein Auto...." Doch ist es wirklich wichtig, alles im Leben zu haben? Ein größeres Auto als der Nachbar, ein größeres Haus als der Nachbar, die neuestern Möbel, die teuersten Gemälde.... muss das wirklich sein? Treibt mich vielleicht der Neid dazu?  Wobei heutzutage es eher in die andere Richtung geht, nämlich möglichst wenig zu haben, das nennt man Minimalismus. Doch wenn man damit angibt und sich gar nichts gönnt, könnte dies auch zum Götzen werden.
 
Karriere und Erfolg: 
Arbeiten, Arbeiten und nochmals arbeiten. Um Karriere zu machen und voranzukommen. Und das um jeden Preis. Ob das wirklich gut ist? 
Ich kenne eine Person, die von sich sagt, falls er verheiratet wäre, müsste die Frau auf die Arbeit Rücksicht nehmen, diese geht vor. Muss das wirklich sein
Oder wenn Frauen die Arbeit so wichtig ist, dass die Kinder so schnell wie möglich nach der Geburt in die Kinderkrippe gegeben werden.  Dann kann man besser Karriere machen. Ist das wirklich so wichtig? Auf Kosten der Familie?  
Eine Arbeit ist bestimmt wichtig, auch eine Arbeit, bei der man zufrieden ist. Aber die Familie sollte nie darunter leiden müssen.

Technologie: 
Neue Technologie kann sehr gut sein, wenn es darum geht, mit elektischen Geräten uns das Leben zu erleichtern.
Nur Technologie gehört gehören aber auch die neuen Medien.
Muss man da immer und immer wieder ohne Pause drauf schauen? Muss ich jede Minute per Mail erreichbar sein? Muss ich stundenlang streamen? Oder fernsehen? Oder am PC stundenlang spielen?
Egal wo man hinkommt: Mütter mit Kinderwägen, die nur auf das Handy schauen. Im Restaurant, oder am gemeinsamen Mittagstisch: Handy. Dadurch werden Gespräche gestört. Das Handy kann man ruhig mal ausschalten um sich bewusst für den anderen Zeit zu nehmen.

Berühmtheit und Ruhm: 
Heutzutage ist es ja so leicht, berühmt zu werden. Es gib zig Influenzer, die man in den neuen Medien sehen kann. Und auch ehemals berühmte, kleine Sternchen möchten, dass man sich an sie erinnert. Ich weiß nicht, wie die Sendungen alle heißen. Wenn ich es richtig in Erinnerung habe: Big Brother und Dschungelcamp und...(Gibt es noch etwas?) 
Wer tut sich so etwas an, nur damit sein Name nicht vergessen wird? Ist das wirklich ein Freiwerden? Oder nicht eher Versklavung?
Andere Personen, die aufgrund ihrer Arbeit öffentliche Personen sind, würden sich lieber aus der Öffentlichkeit raushalten und genießen es dann, wenn es so weit ist

Körperkult:
 Der oder die Schönste sein wollen, weil man sich selbst nicht annehmen kann. Unzählige Personen lassen sich operieren, wenn es um das Schönheitsideal geht. Oder sie hungern sich zu Tode.  Wieder andere werden aufgrund ihres Aussehens beschimpft.  "Bodyshaming" ist viel zu oft geschehen.  Ist der Körper wirklich alles? 


Es ließen sich noch einige andere Dinge aufzählen und überlegen, wenn zum Beispiel Geld und Reichtum über alles gehen. Oder der Sport und die Fitness, aber auch: Der Glaube dass nur die Wissenschaft alles erreichen kann.

Veilleicht kann sich aus diesen Überlegungen ergeben, ob man hier für die Fastenzeit (und darüber hinaus) an einem Punkt ansetzen kann, neben dem Verzicht der Speisen

Über das 2. Gebot kann man hier lesen

Dienstag, 12. März 2024

"Wer ist der Mann auf dem Tuch?"

Der Malteserorden bietet seit Jahren eine Ausstellung an. Hier stellvertretend ein Bericht über so eine Ausstellung, die im badischen Rheinfelden stattfindet: 

„Wer ist der Mann auf dem Tuch?“   Eine Ausstellung zum Turiner Grabtuch mit diesem Titel, ist vom 10. März bis 24. April in der Kirche Sankt Josef in Rheinfelden (Baden) zu sehen.  Viele Ehrenamtliche hatten, die seit Monaten vorbereitet und dazu die Malteser gewonnen, die diese Weltausstellung in mehreren Ländern zeigen. Malteser, die vor ungefähr 15 Jahren in Jerusalem zum Turiner Grabtuch eine Schau gesehen hatten, berührte diese so, dass sie es weitergeben wollten. So sind sie seit ungefähr 2013 in Deutschland, Österreich und der Schweiz, aber inzwischen auch in Spanien und Argentinien unterwegs, um vom Mann im Tuch zu erzählen. Diese Ausstellung wurde inhaltlich mit der Diözese Turin abgestimmt. 

Ob diese zum Glauben führt, muss jeder für sich selbst entscheiden. 



Von der Seelsorgeeinheit waren hier vor allem Gertrud Heggenberger, Christine Weber-Fehlmann und Priesteramtskandidat Simon Gleichauf beschäftigt. Damit diese Ausstellung stattfinden kann, gibt es eine Reihe von Menschen, die täglich in der Kirche anwesend sein werden, um Fragen zu beantworten. Außerdem kann man Schriften kaufen. Im hinteren Bereich der Kirche wurden zudem sechs Bänke entfernt. 



Mit einer Heiligen Messe ging die Ausstellung los. Anschließend gab es Grußworte von Oberbürgermeister Klaus Eberhardt der Schirmherr der Ausstellung ist, von Sabine Hartmann-Müller, Mitglied des Landtags und Doktor Sophie Prinzessin zu Löwenstein, die Kuratorin der Ausstellung. Sowohl in der Predigt von Pfarrer Andreas Brüstle als auch in den Ansprachen ging es um den Inhalt der Ausstellung Brüstle ging in seiner Predigt darauf ein, warum die Ausstellung so gut in die Passion- und Osterzeit passt. „Der Mann im Tuch nimmt uns mit hinein in eine Welt, eines schier grenzenlosen Leids.“ Brüstle erklärte, dass dieses Tuch sowohl auf Karsamstag als auch auf den Ostersonntag hinweise. Ob es nun das Grabtuch Jesu ist, weiß man nicht, aber sehr vieles deutet darauf hin, zu sehen sind die Striemen der Dornenkrone, die der Nägel und anderes. 

Oberbürgermeister Eberhardt stellte deutlich klar: „Gerne habe ich hierfür die Schirmherrschaft übernommen, weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass uns die Kirche, die Fundamente unseres Zusammenlebens und der Stärkung bietet“ Auch für ihn ist für die Veranstaltung klar: „Dabei geht es nicht um die Frage der Eindeutigkeit. Ziel war nicht den Beweis anzutreten, dass es das Tuch ist, in dem Christus gelegen hat. Stattdessen möchten wir den Menschen helfen, selbst darüber nachzudenken, eigene Schlüsse zu ziehen und sich mit den Ereignissen vor über 2000 Jahren auseinanderzusetzen“ 



Ebenso formulierte die Politikerin Hartmann-Müller, dass diese Ausstellung „Aufmerksamkeit erregt und die Menschen zu einer Beschäftigung mit diesem besonderen Tuch anregen möchte.“ Sie selbst hat eine besondere Beziehung zu den Grabtüchern Jesu, seit sie in Manoppello war.  Hartmann-Müller machte deutlich, dass Juden alles, was mit dem Tode zu tun hat, unrein war. Daher ist auch nichts in der Bibel von den Grabtüchern zu lesen. Doch es sei ein Leid darin zu lesen, welches der Mann durchgemacht haben muss. Sie wies darauf hin, dass „für mein Handeln und Wirken als Abgeordnete im Landtag von Baden-Württemberg ist die Botschaft Jesu die Richtschnur.“ 



Von Löwenstein gab in ihrer Rede außerdem weiter, dass der Malteserorden auch die Aufgabe hat, den Glauben nach außen zu tragen. Durch diese „kleine, aber feine“ Ausstellung wird dies gemacht, denn damit soll der Glaube nach Außen getragen werden, es soll hinführen zum Glauben. „Wir sind haptisch denkende Menschen“, so von Löwenstein. 

 Wer in den nächsten Wochen nach Rheinfelden kommt, kann dort  eine Kopie des  Grabtuches in Originalgröße sehen. Außerdem sind Gegenstände der damaligen Zeit nachgebildet. 



Für diejenigen, die alleine die Ausstellung sehen wollen, steht ein Film zur Verfügung, der sich lohnt, als Einleitung anzusehen. Doch auch alles andere ist beschriftet.  Noch am Tag der Eröffnung machte Doktor Sophie, Prinzessin zu Löwenstein eine Führung. Für sie ist klar: „Das Tuch ist ein Glaubensbekenntnis.“ Im Flyer dazu heißt es: „Die Ausstellung verbindet Wissen und Glauben in beeindruckender Weise.“



So ist es kein Wunder, dass man zum Schluss in einer kleinen Kapelle zum Gebet eingeladen ist. Hier ist am Kreuz der Corpus des Menschen zu sehen, der am Tuch abgebildet ist.



Hier noch zum Corpus: 




 Täglich, von 9.00 Uhr bis 18.30 Uhr ist die Kirche geöffnet.  Mit dem Bus kann man Rheinfelden gut erreichen, geht dann ungefähr zehn Minuten bis zur Kirche Sankt Josef. (Nochmals der Hinweis: es ist das badische Rheinfelden, nicht das Schweizer Rheinfelden), Wer nicht ganz so gut zu Fuß ist, kann vom Busbahnhof dann noch einen Bus nehmen, der direkt vor der Kirche hält.

Samstags gibt es immer um 17.00 Uhr eine Führung, sonntags um 15.00 Uhr und um 17.00 Uhr

Weitere Programmpunkte, die im Rahmen dieser Ausstellung stattfinden und sich lohnen sind:

Am 22. März um 19.30 Uhr ein Vortrag von Pater Ioannes aus dem Kloster Disentis, Blick auf das Grabtuch aus medizinischer Sicht

Am 23. März um 19.30 Uhr ein Vortrag von Doktor Sophie, Prinzessin zu Löwenstein:Der Leidensweg Christi aus kulturhistorische- archäologischer Sicht.


Der Malteserorden bietet diese Austellung immer wieder in verschiedenen Städten an.
Hier dazu ein Link: www.malteser-turinergrabtuch.de


 

Samstag, 8. April 2023

So gefährlich ist die "Kirche des Allmächtigen Gottes"

© Fotolia



 Sie sind in den Netzwerken nicht leicht zu erkennen - die Mitglieder der Kirche des allmächtigen Gottes. Und oft sind es Priester, Ordensleute, fromme Personen, die auf diese gefährliche Sekte hereinfallen.
Typisch für diese Sekte, die sich Kirche nennt: Kitschige Bilder, die man mit "Amen" bestätigen soll. 

Es lohnt sich mal die Homepage anzusehen, da ist dann zu merken, dass diese Sekte nach außen hin doch schlimmer ist, als man glaubt und vor allem: Alles andre als christlich.

Ein paar Punkte, die auffallen: Zwar nennt sich diese Sekte Kirche, stellt aber klar, dass der Zusammenhang zum Christentum so ähnlich ist, wie das Christentum zum Judentum. Sprich: Es sind keine Christen.
Und es gab so etwas wie einen Gründer. Auf der Homepage ist zu lesen: "Während der letzten Phasen der letzten Tage erschein der menschgewordene allmächtige Gott und wirkt auf dem chinesischen Festland." Weiter schreibt die Gemeinschaft auf der Homepage, dass aus allen Kirchen und Gemeinschaften die Gläubigen zu ihnen überlaufen.  Wenn man die Netzwerke ansieht, scheint es auch so, denn sie machen dies so subtil, dass es eben nicht die typischen jungen Leute sind, die darauf reinfallen, sondern wie oben geschrieben: Priester, Ordensleute, Theologen...
Weiter zur Homepage, die man schon ganz genau durchlesen muss. Zwar gibt diese Kirche zu, dass Jesus durch seinen Kreuzestod die Menschen erlöst hat, doch weiter heißt es, dass der Mensch eben zu "arrogant" sei, um dies anzunehmen, daher weiter in Sünde lebt. Deshalb ist laut dieser Kirche Jesus nochmals gekommen. 
Es gibt für diese Kirche drei Phasen: Die dies Alten Testamentes, dann die zweite bis zum (ersten!) Kommen  von Jesus Christus und die dritte Phase, nachdem Jesus  jetzt zur Zeit der Gnade wiederkam
Noch ein Satz auf der Homepage sollte bedacht werden: "Der Unterschied zwischen dem Christentum und der Kirche des Allmächtigen Gottes besteht darin, dass das Christentum das Werk befolgt, das Gott während des Zeitalters des Gesetzes und des Zeitalters der Gnade vollbrachte, wohingegen die Kirche des Allmächtigen Gottes die Arbeit des Gerichts vom Hause Gottes ausgehend, die Gott während der letzten Tage geleistet hat, befolgt". Und weiter heißt es: "Nur der Name und das Wirken Gottes, an denen die Menschen festhalten, sind unterschiedlich: die Kirche des Allmächtigen Gottes hält sich an den neuen Namen Gottes während des Zeitalters des Königreichs und sie nimmt das neue, von Gott geleistete Werk während der letzten Tagen an, wohingegen das Christentum sich an dem Namen Gottes während des Zeitalters der Gnade festhält und das alte Werk annimmt, das Gott während der vorhergehenden Zeitalter leistete. Das ist der wichtigste Unterschied zwischen dem Christentum und der Kirche des Allmächtigen Gottes. 
Manchmal könnte man diese Kirche auch für Zeugen Jehovas halten. Sie sprechen/schreiben von Jehova und haben ähnlich kitschige Bilder.
Weiterhin versucht diese Sekte auf ihrer Homepage davon zu überzeugen, dass alle, die religiös/gläubig sind, sich Gott widersetzen. -Nur wer zu dieser Kirche gehört würde es nicht tun.

Zugegeben: Es sind Sätze, die nicht leicht zu durchschauen sind. Man muss ganz schön nachdenken. Woran kann man es nun erkennen: Nun, wie geschrieben: Hier wird sehr subtil gearbeitet. So ist es kein Wunder, dass ich in einer römisch-katholischen Kirche während einer Messe einen Film sehen konnte, die von dieser Sekte stammt. - Asiatisch aussehende Leute in angeblich christlichen Filmen sollten daher ein Warnsignal sein

In Netzwirken gibt es weitere Warnsignale. Jeder, der Administrator oder Moderator einer Gruppe ist, sollte sich die Profile gut ansehen.  Wer nur kitschige Bilder hat,  und bei den Seiten, die gefallen, versucht, möglichst viele christliche Gruppen zu haben, der sollte eine Warnung sein.
In Gruppen sollten Fragen gestellt werden, die beantwortet werden können. Werden diese nicht richtig beantwortet, ist dies ein weiteres Signal.
Die Mitglieder dieser Sekte suchen sich gerne christliche Freunde aus, die jeden annehmen Also auch hier: Ordensleute und Priester: Vorsicht! Nicht jede Freundschaft annehmen! Genau darauf hoffen diese Mitglieder nämlich!  So ködern sie dann nämlich nach und nach auch andere Leute. Denn: Wenn ein Priester eine Freundschaft annimmt, ist er doch bestimmt von der Lehre dieser Leute überzeugt?! - So denken manche.  Daher lieber eine Person zu viel aus der Freundesliste schmeißen, als eine zu wenig. 
Mehr über diese Sekte kann man übrigens hier lesen.

Übrigens: Es war für mich gar nicht so einfach, die Homepage zu lesen. Ständig flackert ein Bildchen auf, dass heute mein Glückstag wäre. Ich solle doch sofort Kontakt aufnehmen. - Auch das ist typisch für diese Sekte

Donnerstag, 6. April 2023

Angebote der Liebe

© Fotolia

In einer Mediathek ist mir vor ein paar Tagen ein etwas älterer Beitrag aufgefallen, in dem es um einige der 10 Gebote geht als "An-Gebote" 

Dies hat mich inspiriert, darüber zu schreiben. Mehr noch: Ich möchte aufzeigen, dass es Angebote aus Liebe sind.  Zu jedem einzelnen Gebot wird es einen Beitrag geben.
Doch zunächst einmal die Gebote, wie diese vor 35 Jahren von jemanden niedergeschrieben wurden, noch ohne auf die Liebe hinzuweisen, jedoch deutlich zeigend, dass es Gebote für heute sind: 
  1. Ich bin der Herr dein Gott! Du sollst keine anderen Götter  wie zum Beispiel Geld, Mode, Medien oder andere Götzen.
  2. Missbrauche nicht meinen Namen! Nimm ihn mit Ehre in deinen Mund und überlege, bevor du einfach "Mein Gott" oder "Jesus, Maria" sagst!
  3. Halte den Sonntag heilig und feiere ihn! Er ist nicht für die (Schwarz-)Arbeit gemacht.
  4. Ehre Vater und Mutter auch noch im Alter. Es besteht kein Grund, sie einfach ins Altenheim abzuschieben.
  5. Morde nicht! Auch durch dein Verhalten den anderen Gegenüber sollst du ihn nicht zum Selbstmord treiben.
  6. Du sollst keine Ehe brechen. Dies geschieht schon dann, wenn du jemand anderen heiratest, als die Person, mit der du zusammengelebt hast.
  7. Stehle nicht und betrüge niemanden. Sei auch zum Beispiel bei Steuern und Versicherungen ehrlich.
  8. Du sollst über deinen Mitmenschen keine Lügen und Gerüchte verbreiten. Verteidige die Wahrheit.
  9. Denke daran, dass verheiratete Personen, Priester und  Ordensleute schon ein Verspechen abgelegt haben und für dich tabu sind.
  10. Vergreife dich nicht am Besitz deiner Nachbarn; teile auch das Erbe ehrlich auf.

Ich lasse dies mal unkommentiert stehen. Aber es zeigt eben schon, dass die 10 Gebote auch in der heutigen Zeit noch viel zu sagen haben.

Dienstag, 14. Februar 2023

Valentinstag

 
Die Liebenenden feiern den Tag heute: Den Valentinstag
So kennt jeder den Namen des heutigen Heiligen: Valentin.
Doch wer war dieser Mann deren Gedenktag jeder kennt, der liebt? 

Hier werden zwei Priester mit diesem Namen genannt, deren Gedenktag am heutigen Tag ist: Einmal Valentin von Terni, der wohl ein Herz für Liebende hatte, aber noch mehr Valentin von Rom.

Zunächst zu Valentin von Terni


© Ökumenisches Heiligenlexikon

Dieser Priester lebte im 2. und 3. Jahrhundert, wurde auch Bischof. Durch eine Heilung eines jungen Mannes, die auf ihn zurückgeht, kamen viele Menschen zum Glauben. Allein dies war Anlass, dass  bei der Christenverfolgung eingesperrt gefoltert und schließlich enthauptet  wurde. 
Seine Reliquien sind in vielen deutschen Kirchen.
Er ist unter andrem Patron für Bewahrung jungfraulicher Unschuld, für eine gute Verlobung und für eine gute Heirat. 

Dann gibt es da noch den heiligen Valentin von Rom. - Man weiß z. T. nicht, ob beide Heilige ein und dieselbe Person sind.
© Ökumenisches Heiligenlexikon

Obwohl es verboten war, traute er Liebende nach christlicher Zeremonie. Er half, wenn es in Partnerschaften Krisen gab, war also für die Eheleute da. Das reichte, um ihn zu enthaupten.
Auch er war Bischof.
Während er lebte wurde ein heidnischer Brauch von den Christen verändert: Am 14./15. Februar hielten die Christen kein Fest zur Geschlechtsreife der Mädchen ab, sondern verteilten Predigten, schrieben Namen von Heiligen dazu und verteilten  diese unter das Volk Daher gilt Valentin als Patron der Liebenden

Samstag, 31. Dezember 2022

Das Gleichnis vom verlorenen Schaf - heute.

 


Wahrscheinlich kennt es jeder – das Gleichnis vom verlorenen Schaf, die 99 werden zurückgelassen.
Wie würde das wohl heute aussehen, wenn der Hirte nicht Jesus, sondern der Priester vor Ort ist.

Ich selbst erlebe es oft so:

Ein Schaf wollte nie zur Herde gehören, machte alles, damit dies zu sehen ist, lief schließlich davon. Der Hirte kümmerte sich liebevoll um dieses Schaf, ging auf das Schaf ein, machte alles, dass vor allem dieses Schaf in den Stall mit der anderen Herde kam

Die anderen Schafe wurden in der Zeit natürlich alleine gelassen. – Sie hatten ja Heimat. – Doch den Schafen, die zu verstehen gaben, dass sie nicht dazugehören wollen, wurde nachgegangen

Die beheimateten Schafe fragten nach dem Hirten, wollten auch Antworten, brauchten ihn.- Doch der Hirte war verwundert, denn es waren ja Schafe, die immer in der Herde beheimatet waren. Warum hier eine Extrawurst? Und er suchte weiterhin nur diejenigen, die wenig oder nicht beheimatet waren.

Die beheimatete Herde jedoch verlor immer mehr und mehr die Heimat und ein Schaf nach dem anderen verließ die Herde. – Der Hirte jedoch wollte es nicht sehen und kümmerte sich weiterhin nur um diejenigen, die nichts mit der Herde zu tun haben wollten….


Übrigens: So neu ist diese Darstellung gar nicht. Im Alten Testament kann des öfteren nachgelesen werden, dass die Priester sich nicht um ihre Herde kümmern. Auf alle Fälle mal bei Jeremia und Ezechiel nachsehen.

Mittwoch, 18. Mai 2022

Katholische Blogger - Netzwerke

Quelle: Fotolia

Wer einen öffentlichen, christlichen Blog hat, möchte auch, dass diese gelesen wird. Nicht immer ist es leicht.
Doch man kann sich zusammentun. Es gibt einen Blog, der sich als Liste versteht, katholische Blogs sammelt und diese immer aktuell zur Verfügung stellt. Manche Blogs, stehen jedoch leider grundsätzlich am Ende der Liste, weil sie nicht das typische Blogformat haben.
Dies ist zum Beispiel die katholische Bloggerliste. Es lohnt sich dort reinzuschauen. Und es gibt auch internationale Listen
Was etwas schade ist:  Nicht jeder Blog ist öffentlich

Noch eine zweite Möglichkeit möchte ich vorstellen: Auf Facebook ist vor einiger Zeit eine Gruppe aus katholischen Bloggern entstanden. Neben Blogs darf hier auch katholische, geistliche Literatur veröffentlicht werden. Was jedoch bei der Gruppe  Katholische Blogger und katholische Literatur nicht zugelassen wird, sind Vlogs und Zeitungsartikel. - Aber da viele Leute bei Facebook sind, lohnt es sich auch dieser Bloggergruppe beizutreten.