Beschrieben werden katholische Feste, aber auch Gästehäuser von Gemeinschaften und Allgemeines, was das Katholische ausmacht. Oft ist auch meine persönliche Meinung dabei. Übrigens: Katholisch heißt übersetzt: allumfassend. Daher hat hier sehr viel seinen Platz.
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Mittwoch, 31. Januar 2018
Mittwoch, 24. Januar 2018
Aufgerufen zur Heiligkeit
Quelle: Fotolia
Als Christen sind wir zur
Heiligkeit aufgerufen. Doch was heißt dies genau? Sind wir deshalb bessere
Menschen als andere?
Wenn man bei den Synonymen nachsieht, was
heilig heißt, stehen dort unter anderem Worte wie: fromm, selig, königlich, würdevoll, galamäßig,
festlich, tabu…
Ist dies wirklich das, was im
christlichen Sinne heilig sein meint?
Als ich noch
Religionsunterricht gegeben habe, versuchte ich den Kindern erst einmal einen
anderen Zugang zu geben. Im Wort heilig
steckt das Wort heil drin. Es ist interessant, was Kinder sagen, was dies
heißt: Nicht kaputt; gesund.
Vielleicht trifft es dies
schon mehr, dann damit sind wir auch in der Nähe von Christus. Und: Er kann
immer wieder dafür sorgen, dass wir gesund werden (z. B. nach einer Beichte)
Heilig sein, heißt noch viel
mehr. Es heißt auch, bewusst Christ sein und als Christ zu leben. Wenn ich mir
das Neue Testament ansehe, dann werden dort Christen immer wieder Heilige
genannt. Einfach deswegen, weil sie eben Christen sind. (z. B. Apg 9,32 und 9,41)
Paulus nennt in seinen
Briefen die Christen immer wieder Heilige, egal, was diese machen. Er schimpft
auch manchmal mit ihnen. Daher sehen wir: Christen sind keine besseren
Menschen. Aber sie suchen die Verbindung mit Gott und mit anderen Christen.
Für Christen ist es normal,
täglich zu beten, immer Kontakt zu Gott zu halten, in der Bibel zu lesen.
Vielleicht als Vergleich:
Weltlich gesehen möchte ein Ehepaar vielleicht möglichst viel Zeit miteinander
verbringen. So ist es bei den Christen, sie wollen Zeit mit Gott verbringen.
Ein Ehepaar streitet
vielleicht auch manchmal, ist nicht immer eins, aber sie versuchen miteinander
zu reden, um sich anzunähern. Ähnlich bei Christen: Vielleicht verstehen diese
nicht immer, was Gott will, streiten vielleicht auch mal mit Gott, aber tun zum
Schluss seinen Willen.
Und wie sieht es mit der
Scheinheiligkeit aus? Nun, das ist wohl, wenn ich nur so tue, als ob ich Gottes
Willen beachte. Aber von außen her, kann dies eigentlich kein Mensch sehen.
Daher sollten wir niemandem Scheinheiligkeit unterstellen.
Quelle: Fotolia
Mittwoch, 17. Januar 2018
Heiliger Vinzenz Pallotti

Quelle: Ökumenisches Heiligenlexikon
Seit meiner Kindheit bin ich
von Vinzenz Pallotti geprägt, denn ich gehörte zu einer Pfarrgemeinde, die von
Pallottinern geleitet wurde. Sein Gedenktag ist der 22. Januar.
Wer war denn dieser Vinzenz
Pallotti?
Vinzenz Pallotti war ein
römischer Priester, der eine ordensähnliche Gemeinschaft gegründet hat und
damit oft als Vorläufer des 2. Vatikanischen Konzils gesehen wird. Neben all
seiner Arbeit war er ein Mystiker, der sehr auf Gott vertraute. Doch zunächst
einmal die wichtigsten Daten aus seinem Leben:
v
Geboren am 21. April 1795
v
Gestorben am 22. Januar 1850
v
Im Mai 1818 empfing er die Priesterweihe
Hier Weniges aus seinem
Leben:
Vinzenz wuchs in einer
gläubigen Familie auf. Schon als Kind war es ihm wichtig, Gutes zu tun. Es ist
bekannt, dass er Bettler sein Pausenbrot schenkte sehr zum Leidwesen seiner Mutter.
Eigentlich wollte Pallotti in
eine Ordensgemeinschaft eintreten, aber aufgrund seiner schwächlichen
Gesundheit wurde er abgelehnt. So wurde er Weltpriester, was heute dem
Diözesanpriester entspricht. Was noch dazu kam: Die Diözese hatte damals kaum
Geld, konnte ihn nicht bezahlen. So musste er selbst schauen, wo das Geld
herkommt.
Bald nach seiner
Priesterweihe wurde er Professor. Neben der theologischen Literatur las er
selbst auch Bücher, die auf dem Index standen, holte sich dafür die Erlaubnis.
Doch er hatte es nicht nur
leicht. Zu seiner Zeit herrschte die französische Revolution. Ein paar Mal
musste er sich daher verstecken, um nicht getötet zu werden.
Auch als er Pfarrer der
Kirche Santo Spirito dei Napoletani wurde hörten die Schwierigkeiten nicht auf,
denn die anderen Priester wollten es sich vor allem bequem machen. Sie
schlossen zum Beispiel die Kirche einfach zu.
Er erkannte, dass der Glaube
nicht nur für Katholiken da sein sollte, sondern das Christentum ein
weltumspannendes Werk ist. Daher gründete er die katholische Mission, ließ
Bibeln für alle Länder in deren Sprachen drucken. Das Geld dafür bekam er von
Wohltätern. Genauso war es ihm klar, dass nicht nur Priester und Ordensleute
berufen sind, sondern auch Laien. So gründete er die Vereinigung vom
katholischen Apostolat (UAC). Da damals die Zeit dafür nicht reif war, gründet
er auch die Gesellschaft vom katholischen Apostolat (SAC), eine ordensähnliche
Gemeinschaft, heute bekannt unter dem Namen Pallottiner. Bald darauf folgte
auch die Schwesterngemeinschaft. Hier unterstütze ihn Elisabeth Sanna, die als
einer der ersten dort eintrat.
Einiges von seinem Wirken
zeigt sein Denken über Gott, aber auch seinen Humor:
v
An einem sehr verregneten Tag war Pallotti, der klein von Gestalt
war, mit einem größeren Mitbruder unterwegs. Dieser regte sich über das Wetter
auf. Pallotti blieb stehen und wies
seinen Mitbruder zurecht, wie er ein Wetter, welches Gott schenkt, als schlecht
bezeichnet. Man kann sich die Situation vorstellen: Es regnet sehr heftig, da
stehen zwei Priester und der Regen läuft vom Hut des größeren auf den kleinen
Pallotti herab.
v
Pallotti wurde zu einem Kranken gerufen, der nichts mit Gott zu
tun haben wollte. (ich weiß jetzt nicht mehr auswendig, ob es in einem
Gefängnis war, oder ein Soldat). Als dieser Kranke Pallotti vor sich sah, fing
er an zu schimpfen, wollte nichts mit ihm zu tun haben. Was machte Pallotti?
Immer wenn der Mund aufging, schob er einen Keks in den Mund des Kranken und
redete dann mit einer Engelsgeduld. Er schaffte es, diesen Kranken zu bekehren.
Es gibt Heilige, die Pallotti
auch kannte. Hier sieht man, wie verschieden diese Heiligen sein können:
v
Eine Freundschaft verband ihn mit Kaspar des Bufalo. Beide
überlegten zunächst, ob sie gemeinsam eine Gemeinschaft gründen, merkten dann
aber, dass die jeweilige Spiritualität zu unterschiedlich ist. Jedoch blieben sie in Freundschaft verbunden.
v Papst Pius IX war ein Studienkollege Pallottis. Beide müssen sehr unterschiedliche Ansichten gehabt haben und kamen anscheinend
auch nicht miteinander aus. So ist es kein Wunder, dass über Pallottis Lippen
einmal der Satz kam: „Der Papst hat ein Brett vor dem Kopf, welches größer als
die Tür vom Petersdom ist.“
Wie oben schon beschrieben,
dachte Pallotti weltumspannend, zog auch die Laien mit ein. Er wird als
Vorläufer der katholischen Aktion und der 2. Vatikanischen Konzils gesehen. So
ist es kein Wunder, dass er 1950 selig- und 1963 heiliggesprochen wurde.
Dies sind nur ein paar wenige Daten aus seinem Leben. Es gäbe viel, viel mehr zu sagen/schreiben. Es gibt mehrer Bücher über ihn, die es sich auf alle Fälle lohnt zu lesen, um ihn kennen zu lernen. Er behielt es übrigens sein Leben lang bei, etwas zu verschenken, so auch mitten im Winter (Anfang Januar 1850) an einen Bettler seinen Mantel. Pallotti wurde daher krank und starb einige Zeit darauf.
Sein Gedenktag ist der 22. Januar.
Zwei wichtige Sätze prägten all sein Tun:
-> aus einem der Paulusbriefe der Satz: "Die Liebe Christi drängt uns"
-> noch mehr als Ignatius: "Alles zur unendlichen Ehre Gottes"
Dies sind nur ein paar wenige Daten aus seinem Leben. Es gäbe viel, viel mehr zu sagen/schreiben. Es gibt mehrer Bücher über ihn, die es sich auf alle Fälle lohnt zu lesen, um ihn kennen zu lernen. Er behielt es übrigens sein Leben lang bei, etwas zu verschenken, so auch mitten im Winter (Anfang Januar 1850) an einen Bettler seinen Mantel. Pallotti wurde daher krank und starb einige Zeit darauf.
Sein Gedenktag ist der 22. Januar.
Zwei wichtige Sätze prägten all sein Tun:
-> aus einem der Paulusbriefe der Satz: "Die Liebe Christi drängt uns"
-> noch mehr als Ignatius: "Alles zur unendlichen Ehre Gottes"
In Deutschland gibt es
übrigens mehrere Gemeinschaften, die sich auf Vinzenz Pallotti berufen.
v
Hildegardisschwestern
Und dann gibt es natürlich
noch die Laienbewegung
Wer sein Denken; seine Mystik etwas mehr kennenlernen möchte, kann dies Buch lesen.
Eine Ergänzung ist der Beitrag "Vinzenz Pallotti - Ein Priester ruft die Laien
Wer sein Denken; seine Mystik etwas mehr kennenlernen möchte, kann dies Buch lesen.
Eine Ergänzung ist der Beitrag "Vinzenz Pallotti - Ein Priester ruft die Laien
Mittwoch, 10. Januar 2018
Du sollst den Namen Gottes nicht verunehren.
Quelle: Fotolia
-
Oh Gott
-
Ach Gottchen
-
Jesses Maria
-
Gott nochmal
-
Um Gottes Willen
-
….
Auch schon mal – ohne nachzudenken dies
ausgesprochen? Manchmal als Fluch? Selbst Menschen, die bewusst als Christen
leben.
Meist wird es nicht bewusst
gesagt, oft nicht einmal wirklich an Gott gedacht. Kann der Ausspruch da ein aufrichtiges Gebet sein?
Es ist nicht einfach ein
Zusatz, nicht einfach ein Ausruf des Erstaunens, des Erschreckens…
Noch schlimmer: Oft wird es
als Fluch gesprochen.
Das ist nichts, was einfach
so nebenbei passiert, was man „halt so sagt“ Es wird ganz klipp und klar gegen
das zweite der zehn Gebote verstoßen.
Was daran schlimm ist:
Ausländern mit muslimischen Wurzeln, denen eigentlich der Glaube wichtig ist,
die wissen, dass der Name Allah nicht einfach ohne Grund ausgesprochen wird, lernen
von uns, dass bei jeder Kleinigkeit der Name Gottes ausgesprochen werden darf,
weil es eben jeder so tut. Erst wenn man sie anspricht, dass Gott und Allah die
gleiche Person sind, hören sie auf. Und wir?
Ich kenne eine Mutter, die
christlich lebt, mit ihrer Familie jeden Sonntag in die Kirche geht.
Anscheinend hat sich damit das christliche Leben. Doch sie verbietet ihren
Kindern den Namen Gottes einfach so, ohne Grund auszusprechen! Sie hat
verstanden, um was es bei den zehn Geboten geht.
Denken wir in Zukunft daran,
wen wir meinen, wenn wir einfach „O Gott“ sagen, ohne nachzudenken.
Ich schaffe es, wenn ich
weiß, dass jemand bewusst christlich lebt, denjenigen darauf hinzuweisen.
Vielleicht lernen wir dann wieder besser, wer Gott ist, wie heilig ER ist, dass
ER derjenige ist, der alles – auch uns – erschaffen hat.
Mittwoch, 3. Januar 2018
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